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Sonntag, 20. Mai 2012
 
 
Aus den Vereinen
Friederike Janshen gewinnt zum dritten Mal bei den Senioren Europameisterschaften

Die Lübecker und Lütjensee'er Trainerin Friederike Janshen, bereits zweifache Senioren-Europameisterin, konnte sich bei den Senioren-Europameisterschaften der “Masters”, die vom 1. bis 5. Juni in Hénin-Beaumont (Frankreich) stattfanden, über ihren dritten Titel in Folge im Damensäbel freuen.

Nach einer Vorrunde, in der die für den TSG Bergedorf startende Janshen alle Gefechte klar gewann, besiegte sie auch in der Direktausscheidung Fechterinnen aus Italien und Deutschland ohne Schwierigkeiten. In der Runde der besten Acht kam es zu einem spannenden Duell gegen die Französin Anne Cerboni Bousquet. Janshen gewann mit einem Treffer Vorsprung (10:9) und erreichte damit das Halbfinale. Dort traf sie auf die Britin Jane Hutchison, siegte mit 10:5 und behauptete sich schließlich im Finale gegen Sylvie Zini aus Frankreich mit einem klaren 10:3.

So erkämpfte sich  Janshen, die im letzten Jahr auch Vizewelt-meisterin wurde und mehr mehrfache Deutsche Seniorenmeisterin ist, einen weiteren großen Titel.

Noch eine weitere schleswig-holsteinische Fechterin startete in Henin: Hilke Kollmetz vom HFC Lübeck (V1) kam nach einem Superturnier im Damenflorett bei einem Teilnehmerfeld von 33 Fechterinnen im Gesamtklassement auf Platz 11. Nachdem sie in der Direktausscheidung die Ungarin Món Gyökeresné Bíró 10:3 besiegte, scheiterte sie im Achtelfinale an der späteren Siegerin Valerie Preaux-Jean aus Frankreich.
Bei Michael Scheftel (ebenfalls HFCL) , Herrenflorett (V3), verlief die Vorrunde etwas unglücklich. Er konnte nur zwei der fünf Gefechte für sich entscheiden, wurde aber immerhin noch 22.


Die Ergebnisse im einzelnen sind unter www.escrimeveteranshb2011.com/en/home nachzulesen.

 
Kieler Säbelfechter beim KMTV-Turnier und beim Deutschlandpokal vorne dabei

Das 28. KMTV Turnier wurde zum Heimspiel für die Kieler Säbelfechter. So konnte sich Nils Schaede vom KMTV nach der Vorrunde über auf Platz 2 der Setzliste für das 16er K.O. freuen. Bis zum Halbfinale blieb er ohne große Gegenwehr. Im Halbfinale konnte Schaede dann mit ein paar schönen Zwischenhieben seinen Gegner Robert Langen (ebenfalls KMTV) mit 15:12 Treffern in Schach halten. Das Finale gegen Torben Hansen (KMTV) war lange Zeit ausgeglichen, bis Hansen, durch  eine Platzwunde am Kopf, aus dem Konzept gebracht wurde. So gewann Schaede klar und deutlich mit 15: 9 Treffern. Robert Langen konnte das kleine Finale gegen Christian Bock für sich entscheiden und wurde dritter.
Auch die Damen schenkten sich nichts. So konnte Sarah Zimmermann, nach neunmonatiger Fechtpause wieder mit Erfolg dabei, im Halbfinale Franziska Wilcken (KMTV) mit 15:8 Treffern besiegen. Das Finale gegen Stefanie Brett (KMTV) stand auf Messers Schneide. Bis zum Trefferstand von 13:13 ging das Gefecht hin und her, bis Zimmermann mit zwei beherzten Angriffen in die Flanke  schließlich mit 15:13 Treffern den Schlusspunkt setzte.


Doch damit war noch lange nicht Schluss. Im Anschluss an das KMTV-Turnier galt es, im Deutschlandpokal ins Finale der besten acht Mannschaften zu kommen. So trat die Damensäbel-Mannschaft (Dräger, Wilcken, Zimmermann) gegen den ETV Emden an. Die Equipe aus Ostfriesland war jedoch chancenlos gegen die Kieler Übermacht und fuhr mit 15:45 Treffern wieder nach Hause. Die Herrensäbel-Mannschaft mit Bock, Langen und Schaede machte ihre Sache genauso gut und schlug den FV Bremen mit 45:19 Treffern. Damit haben sich gleich beide Kieler Säbelteams für das Finale der besten acht Mannschaften qualifiziert, das am 25. Juni 2011 in München stattfindet. „Ein schöner Erfolg für unsere Fechter!. Dies lässt auf ein spannendes Deutschlandpokal-Finale hoffen“, so Cheftrainer Daniel Zimmermann zufrieden.

 
Florettfechten von Kopenhagen bis Edinburgh

Dass mit den schleswig-holsteinischen Florettfechtern auch im Ausland zu rechnen ist, zeigten die jugendlichen Sportler am vergangenen Wochenende unter anderem beim Trekanten International Turnier in Kopenhagen. Dieses große Schüler bis Junioren-Turnier, das gemeinsam mit dem Satelliten Weltcup der Aktiven ausgerichtet wird, zieht regelmäßig Fechter aus der ganzen Welt nach Dänemark.

Allen voran stürmten hier die Lübecker Schüler vor. Sowohl Jonathan Gude als auch Lucy Steinmeyer (HFC Lübeck) setzten sich in ihren Wettbewerben durch und konnten jeweils die Silbermedaille mit nach Hause nehmen. Während sich die Lübecker Andreas Soyka, Tim Jessop und Johannes Frank der dänischen und schwedischen Übermacht ihrer Altersklasse geschlagen geben mussten und nur auf Platz 12, 13 und 16 kamen. Hannah Stolle (FC Lütjensee) schlug sich wacker und kam so auf Platz 10.

 

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Armin Stadter siegt beim XVII. Erzgebirgscup in Oelsnitz/Erzgebirge

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Der XVII. Erzgebirgscup in Oelsnitz lag für die aus Breslau zurückkehrenden Fechter der FGSE quasi fast direkt auf dem Rückweg, so daß alle Breslaufahrer einschließlich ihres Trainers an diesem sächsischen Ranglistenturnier am 26. März 2011 in Oelsnitz teilnahmen. Hier bot sich gerade für die Jugendlichen, die Möglichkeit, mit fremden Fechtern neue Erfahrungen und Wettkampfhärte zu sammeln. Für das 16 - DA ohne Hoffnungslauf konnten sich nur Kilian und Armin Stadter qualifizieren. Dort verlor Kilian mit 15:12 gegen den Routinier Jens Jarsetz aus Halle und belegte im Endklassement den 15. Platz.

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Henning Kelpe und Kilian Stadter überzeugen in Breslau

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Mehr als 600 km waren die Segeberger Jugendfechter Henning Kelpe, Arved Dolling und Kilian Stadter angereist, um am 25. März 2011 am weltgrößten Jugendfechtturnier, dem XXXIV. Challenge Wratislavia in Breslau mit Teilnehmern aus mehr als 20 Nationen teilzunehmen.

Am überzeugendsten agierte Henning Kelpe, der zum erstenmal in Breslau dabei war und bei 123 Teilnehmern in seiner Altersklasse den respektablen 25. Platz belegte. Nach 5 Siegen in 6 Vorrundengefechten hatte Henning zunächst ein Freilos im 128 - Tableau. Im 64 - DA siegte er in einem überlegen gestalteten und disziplinierten Gefecht mit 8 Treffern Vorsprung gegen Danylo Kostuk aus Kiev. Leider konnte er das nächste Gefecht gegen Wojciech Kolanczyk aus Polen trotz zwischenzeitlicher Führung nicht für sich entscheiden. Aufgrund einer unglücklichen Aktion  verlor er im Sudden death mit 11:12 und schied damit aus.

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